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TIPP 56: Belastende Beziehungen

Redaktionsschluss TIPP 56: 16.10.2020

Die Beziehungen, die wir zu unserem Mitmenschen haben, beeinflussen unser seelisches Befinden. Sie stehen in enger Verbindung damit, wie zufrieden, glücklich und sicher wir uns fühlen. Als soziale Wesen suchen wir den Kontakt zu anderen und sind in der Regel eingebunden in ein breites Netzwerk aus familialen, partnerschaftlichen beruflichen, freundschaftlichen, nachbarschaftlichen und anderen Beziehungen, das unser Leben prägt. Manche Beziehungen beeinflussen oder verursachen aber auch Gefühle wie Angst, Traurigkeit, Depression und Einsamkeit.

Wir selbst gestalten unsere Beziehungen zu anderen Menschen und fühlen uns doch oftmals ausgeliefert oder ratlos, wenn sie sich im Zusammenspiel mit unserem Gegenüber anders entwickeln, als wir uns das gewünscht hätten. Mitunter entstehen Unstimmigkeiten, die eine Beziehung belasten können. In einer solchen Situation, in der das gemeinsame Miteinander schwindet, Konflikte zunehmen oder auch äußere Umstände unser Verhältnis zu anderen beeinträchtigen, können die für uns wertvollen Kontakte zu anderen zu „belastenden Beziehungen“ werden. Egal, ob es sich um das Zusammenleben mit dem Partner/der Partnerin handelt, um die eigenen Kinder oder Eltern, Freunde, Nachbar*innen oder Arbeitskolleg*innen: Hat sich ein Konflikt erst einmal verfestigt oder zugespitzt, fühlt man sich schnell überfordert. Viele Menschen wünschen sich in einer solchen Situation einerseits den Rat einer außenstehenden Person. Andererseits tut es gut zu hören, wie andere mit Schwierigkeiten zurechtkommen und zu erkennen: „Es geht nicht nur mir so“. So fällt es leichter, mit den Belastungen zurechtzukommen. Und manchmal entstehen neue Perspektiven auf bestehende Beziehungsprobleme. Sie können dabei helfen, Probleme, die die Beziehung belasten, zu lösen und eine Veränderung zu erreichen.

Aus gutem Grund finden sich darum Menschen in ganz unterschiedlichen Selbsthilfegruppen zum Austausch zusammen. Die Themen sind vielfältig, z. B. Mobbing, Trennung/Scheidung, Alleinerziehende, Verlassene Großeltern & Eltern, Missbrauch, Narzissmus & toxische Beziehungen usw.

Im nächsten TIPP möchten wir gerne von Ihnen erfahren:

Was bewegt Menschen, die in einer Selbsthilfegruppe Anschluss suchen, um sich über schwierige Beziehungen und ihre Beziehungsproblem auszutauschen? Wie können sie sich gegenseitig stärken, um mit belastenden Beziehungen besser zurechtzukommen? Und was tun sie, wenn sie das Gefühl haben, mal wieder „machtlos auf der Stelle zu treten“?

Wir sind gespannt auf Ihre Berichte und freuen uns über Beiträge, sowohl von selbst Betroffenen und als auch Selbsthilfegruppen!

Bitte senden Sie uns Ihre Beiträge und gerne auch begleitendes Bildmaterial wie Fotos, Logos etc. unter Angabe Ihrer Kontaktdaten für eventuelle Rückfragen (Telefon und  E-Mail-Adresse) bis zum 16.10.2020 (Redaktionsschluss) zu. Sofern Sie im Vorfeld Fragen haben, stehen Ihnen die Mitarbeitenden der Selbsthilfebüros gerne zur Verfügung. Natürlich können Sie auch wieder besondere regionale Aktivitäten oder Veranstaltungen, außerhalb der regulären Selbsthilfegruppentreffen, in einem Textbeitrag ankündigen.

Kontakt zur TIPP-Redaktion

Sie erreichen die TIPP-Redaktion über die E-Mail-Adresse:

redaktion.tipp(at)paritaet-projekte.org oder über die Ansprechpersonen ihrer örtlichen Selbsthilfekontaktstelle.

Selbsthilfebüro Darmstadt · Ayse Yilmaz · Tel.: 0 61 51 / 8 50 65 80

E-Mail: selbsthilfe.darmstadt(at)paritaet-projekte.org

Selbsthilfebüro Groß-Gerau · Annemarie Duscha · Tel.: 0 61 52 / 98 94 70

E-Mail: selbsthilfe.gross-gerau(at)paritaet-projekte.org

Selbsthilfebüro Odenwald · Claudia Ray · Tel.: 01 59 / 04 60 69 39

E-Mail: selbsthilfe.odenwald(at)paritaet-projekte.org

Selbsthilfebüro Offenbach · Tom Schüler · Tel.: 0 69 / 82 41 62

E-Mail: selbsthilfe.offenbach(at)paritaet-projekte.org

Selbsthilfebüro Osthessen · Michael Möller · Tel.: 06 61 / 9 01 98 46

E-Mail: selbsthilfe.osthessen(at)paritaet-projekte.org