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TIPP 55: Selbsthilfe mal anders - Corona und die Folgen

Redaktionsschluss TIPP 55: 03.07.2020

„Selbsthilfe mal anders“ – so ist doch sehr weit umschrieben, was unser aller Alltag – ob beruflich oder privat – spätestens seit März 2020 geprägt hat: die sog. Corona-Krise bzw. die Folgen des Ausbruchs der Covid-19-Pandemie in Deutschland. Innerhalb kürzester Zeit haben wir unsere gewohnten Alltagsroutine umstellen müssen, uns neuen Vorgaben, Beschränkungen, Verboten und Empfehlungen der Politik und Behörden angepasst und erlebt, was die Veränderungen für unseren Kontakt zu anderen Menschen bedeuteten.

Die persönliche Begegnung ist elementar für die gemeinschaftliche Selbsthilfe und schnell wurde deutlich, dass Gruppentreffen nicht mehr stattfinden können, weil viele Menschen in der Selbsthilfe zu den Risikogruppen gehören. Die Auswirkungen der Pandemie und die damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen stellten auch die gesundheitliche Selbsthilfe vor große Herausforderungen. Gruppentreffen konnten nicht stattfinden und Veranstaltungen und gesellige Aktivitäten mussten abgesagt oder auf ungewisse Zeit verschoben werden. In dieser schweren Zeit, taten zum Beispiel die Vertreter/-innen der Sucht-Selbsthilfe alles, um suchtkranke Menschen und ihre Angehörigen nicht alleine zu lassen. Viele andere Selbsthilfegruppen setzen sich ebenso ein, um ihre Gruppenkontakte und Ansprechbarkeit nicht abbrechen zu lassen. Es wurden Telefonkontakte und digitale Kontaktmöglichkeiten, wie Videochats, eingeführt oder ausgebaut. Für diese neuen Wege des Austausches ist, neben einer sicheren Technik, auch das entsprechende Knowhow notwendig.

Im nächsten TIPP möchten wir gerne von Ihnen erfahren: Wie haben Sie diese Zeit erlebt? Wie haben Sie sich selbst geholfen, mit diesen Veränderungen umzugehen? Wie hat sich die Arbeit in den Selbsthilfegruppen geändert? Welche Probleme gab und gibt es? Wichtig ist aber auch: Welche positiven Effekte für die Selbsthilfe sehen Sie aufgrund dieser Erfahrungen? Wie wird sich Ihre Gruppenarbeit zukünftig, mit dem Einsatz neuer technischer Methoden, verändern? Wir wollen uns auch der Frage widmen: Was leisten digitale Angebote? Wie verändern sich unsere Beziehungen dadurch? Wie ist Ihre Erfahrung mit virtuellen Gruppentreffen und digitalem Austausch?

Wir sind neugierig auf Ihre Erfahrungen und freuen uns auf Ihre Beiträge!

 


 

Bitte senden Sie uns Ihre Beiträge und gerne auch begleitendes Bildmaterial wie Fotos, Logos etc. unter Angabe Ihrer Kontaktdaten für eventuelle Rückfragen (Telefon und E-Mailadresse) möglichst bis zum 03.07.2020 (Redaktionsschluss) zu. Sofern Sie im Vorfeld Fragen dazu haben, stehen Ihnen die Mitarbeitenden der Selbsthilfebüros gerne zur Verfügung. Natürlich können Sie auch wieder besondere regionale Aktivitäten oder Veranstaltungen, außerhalb der regulären Selbsthilfegruppentreffen, in einem Textbeitrag ankündigen.