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TIPP 58: „Lichtblicke in der Selbsthilfe“

Redaktionsschluss TIPP 57: 02.07.2021

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Sicher haben Sie sich auch schon gefragt, wie es sein wird, wenn wir die Corona-Krise endlich überstanden haben. Wie wird sich unser Privatleben verändert haben? Wie wird unser beruflicher Alltag aussehen, wie unsere Freizeit? Und auch: Von welchen Veränderungen wird möglicherweise die Selbsthilfe nachhaltig geprägt sein, was wird anders bleiben? Oder wird alles wieder wie vorher, also „ganz normal“? Geht das überhaupt noch? Würde das „normal“ der Vor-Coronazeit sich überhaupt noch „normal“ anfühlen? Oder ist das, was sich für uns mittlerweile als gut und richtig anfühlt, inzwischen doch etwas anderes?

Ein ganzes Jahr hat uns die Corona-Pandemie nun schon fest im Griff. Es ist entmutigend, das andauernde Planen ohne Planbarkeit, das Absagen von Terminen, das Aufschieben. Die Sorge um Ansteckung, um Angehörige, um Jobverlust, um Vereinsamung zermürbt. Der Alltag unter den Bedingungen einer herausfordernden Mixtur aus Homeschooling, Homeoffice, Kurzarbeit oder sogar Arbeitslosigkeit, Kontaktbeschränkungen, Pflege von Angehörigen, Quarantäne etc. verlangt uns immer wieder neue Flexibilität ab und kostet Kraft.

Georg Bertram, Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin, plädiert für einen positiven Blick auf die Improvisationsfähigkeit, die die Krise in uns hervorbringt. Durch diese entstünden neue kreative Denk und Handlungsmuster von denen wir auch nach der Pandemie profitieren
können.


Ein spannender und eventuell sogar motivierender Gedanke, den Pandemieerfahrungen
auch etwas Positives abringen zu können, so finden wir. Kann es demnach trotz aller Erschwernisse gelingen, gestärkt aus der Krise zu gehen? Gibt es Erfahrungen mit den in der Pandemie unumgänglichen
Veränderungen unseres Lebens, v. a. des Selbsthilfeengagements, die sich bereits jetzt positiv auswirken und erhaltenswert sind? Welche Lichtblicke gibt es?

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Im nächsten TIPP möchten wir gerne von Ihnen erfahren:

Wie hat sich Ihr Leben als Betroffene*r oder Angehörige*r mit einer Erkrankung, Behinderung oder einem anderen Selbsthilfethema durch Corona verändert bzw. entwickelt? Welche Veränderungsprozesse haben Ihre Selbsthilfegruppe bzw. Ihr Engagement erfahren? Was stärkt Sie und Ihre Selbsthilfegruppe in der Krise? Was hilft Ihnen dabei weiterzumachen und die Gruppe zusammenzuhalten? Haben Sie besondere Pläne für die Zeit „danach“? Und was glauben Sie: Wird alles anders sein als vor Corona oder nur etwas
Bestimmtes? Oder wird doch alles wie zuvor?

Wir sind neugierig auf Ihre Erfahrungen und freuen uns auf Ihre Beiträge!

Bitte senden Sie uns Ihre Beiträge und gerne auch begleitendes Bildmaterial wie Fotos, Logos etc. unter Angabe Ihrer Kontaktdaten für eventuelle Rückfragen (Telefon und E-Mailadresse) möglichst bis zum
02.07.2021 (Redaktionsschluss) zu. Sofern Sie im Vorfeld Fragen haben, stehen Ihnen die Mitarbeitenden
der Selbsthilfebüros gerne zur Verfügung. Natürlich können Sie auch wieder besondere regionale Aktivitäten oder Veranstaltungen, außerhalb der regulären Selbsthilfegruppentreffen, in einem Textbeitrag
ankündigen.

Kontakt zur TIPP-Redaktion

Sie erreichen die TIPP-Redaktion über die E-Mailadresse:

redaktion.tipp(at)paritaet-projekte.org oder über

die Ansprechpersonen ihrer örtlichen Selbsthilfekontaktstelle.

Selbsthilfebüro Darmstadt • Ayse Yilmaz • Tel.: 0 61 51 / 8 50 65 80

E-Mail: selbsthilfe.darmstadt@paritaet-projekte.org

Selbsthilfebüro Groß-Gerau • Annemarie Duscha • Tel.: 0 61 52 / 98 94 70

E-Mail: selbsthilfe.gross-gerau@paritaet-projekte.org

Selbsthilfebüro Odenwald • Claudia Ray • Tel.: 0 60 61 / 9 69 22 90

E-Mail: selbsthilfe.odenwald@paritaet-projekte.org

Selbsthilfebüro Offenbach • Tom Schüler • Tel.: 0 69 / 82 41 62

E-Mail: selbsthilfe.offenbach@paritaet-projekte.org

Selbsthilfebüro Osthessen • Septi P. Sakti • Michael Möller

Tel.: 06 61 / 9 01 98 46

E-Mail: selbsthilfe.osthessen@paritaet-projekte.org