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Projekt Selbsthilfe und Zuwanderung in Darmstadt

In diesem Projekt arbeiten wir daran, die gesundheitliche Teilhabe in Deutschland von Menschen mit Migrationshintergrund und geflüchteten Menschen zu verbessern.

Wir wollen die Selbsthilfepotentiale aktivieren und stärken und diesen Prozess wird durch eine Begleitforschung dokumentieren.

Hierdurch möchten wir Erkenntnisse darüber gewinnen, welche gesundheitlichen Probleme diese Personengruppen haben und welches Selbsthilfepotential vorhanden ist.

Vor allem aber möchten wir mit diesem Projekt eruieren, ob die Angebote des Selbsthilfebüros den Bedürfnissen zugewanderter Menschen gerecht werden und/oder welche Angebote gut bzw. besser angenommen werden könnten.

Zum einen sollen Zugewanderte mit chronischen Erkrankungen und deren Angehörige befragt und in bereits bestehende Selbsthilfegruppen integriert und/oder beim Aufbau neuer Selbsthilfegruppen in ihrer Muttersprache unterstützt werden.

Zum anderen sollen Geflüchtete befragt werden, die aus dem arabisch sprachigen Raum stammen und erst seit weniger als 3 Jahren in Darmstadt leben. Ziel hierbei soll sein, Informationen über die gesundheitsbezogenen Problemstellungen und die Selbsthilfepotentiale dieser Personengruppe zu erlangen. Damit im Anschluss passgenauere Selbsthilfe- und Unterstützungsangebote entwickelt werden können.

Zum Ende des Projekts hoffen wir eine Art „Wegweiser“ für Selbsthilfebüros und Selbsthilfekontaktstellen erstellen zu können, der die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung wiedergibt.

Somit soll es Kolleg*innen aus anderen Selbsthilfebüros und Selbsthilfekontaktstellen erleichtert werden Zugang zu zugwanderten Menschen zu bekommen und sie im Selbsthilfesystem passgerechter zu unterstützen.

Das Projekt wird zusammen mit der Evangelischen Hochschule Darmstadt führt das Selbsthilfebüro Darmstadt.