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Selbsthilfeunterstützung in Deutschland

Liebe Leserinnen und Leser,


die Selbsthilfegruppe ist definiert als ein freiwilliger Zusammenschluss von Menschen mit chronischen Erkrankungen, Behinderungen oder in besonderen Lebenssituationen und ihren Angehörigen. Sie tauschen ihre Erfahrungen aus, lernen dadurch voneinander und unterstützen sich gegenseitig. Selbsthilfe verändert auch den medizinisch-defizit-orientierten Blickwinkel der Fachleute des Gesundheitssystems hin zu den Fähigkeiten und Stärken engagierter Gruppenmitglieder.

 

Selbsthilfe braucht Unterstützung. Weil aus der Kenntnis der individuellen Lebenssituation immer wieder neue Möglichkeiten und Konzepte zur Weiter-

entwicklung entstehen, braucht diese Selbsthilfe auch Hilfe um ihre Forde-

rungen nach politischem Handeln durchzusetzen. Legitimiert ist die Selbsthilfe durch ihre demokratische Delegation, durch ihr Engagement und durch die Qualität ihrer Arbeit. In diesem TIPP wollen wir einen Überblick darüber geben, welche Unterstützung es für die regionalen Gruppen gibt. Von der Gründungs-

phase einer Gruppe über die schwierige Zeit hinweg, in der man sich

zusammenraufen muss bis hin zu einer hoch effektiven weil harmonischen

Zusammenarbeit aller Beteiligten.

 

Wir werden aber auch systemkritische Stimmen zu Wort kommen lassen,

denn wir wollen, dass die Selbsthilfe auch in Zukunft besser Bescheid weiß.

Die Qualität der Selbsthilfearbeit beruht zu einem großen Teil darauf, die

Probleme und Fragen aus möglichst vielen unterschiedlichen Perspektiven

zu betrachten, damit sich dann jeder Einzelne sein eigenes Urteil bilden kann.

 

Ihr Redaktionsteam

 

Download TIPP 23 Darmstadt (PDF)

Download TIPP 23 Fulda (PDF)

Download TIPP Veranstaltungskalender (PDF)