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Onlineberatung für Stotternde und Eltern stotternder Kinder

Der größte Vorteil einer Onlineberatung ist die sehr niedrige Zugangsschwelle. Jeder stotternde Mensch kann sich immer gerne schriftlich und anonym an die

Beratungsstelle wenden. Für die ausführliche Antwort nimmt sich die ausgebildete Logopädin Bettina Helten schon mal eine bis anderthalb Stunden Zeit.

 

Trotzdem ist nicht immer mit einem einmaligen Kontakt das Problem schon hinreichend erörtert. Die Mutter beispielsweise, die über ihren stotternden Sohn berichtet, muss zunächst einmal genauer erzählen, wie sich das Stottern äußert. Es gibt Kinder, die, die die, die, die einfach Worte wiederholen. Das, das, das, das, das hat aber noch nichts mit Stottern zu tun, sondern sind normale so genannte „Entwicklungsunflüssigkeiten“, wie sie jedes Kind phasenweise zeigt. Diese verlieren sich mit zunehmendem Alter des Kindes von ganz alleine.

„Also“, sagt Bettina Helten, „muss ich mir zunächst einmal ein genaueres Bild vom Kind zu machen, bevor ich gezielt beraten kann.“

 

Der Dialog, der sich so zwischen der ratsuchenden Mutter und der Beraterin entwickelt, kann von allen Nutzern von www.bvss.de gelesen werden und hilft so auch anderen Menschen, mit ähnlichen Problemen.

 

Die Bundesvereinigung der Stotterer-Selbsthilfe (BVSS) ist unabhängig. Deshalb fände Bettina Helten es schön, wenn möglichst viele Hilfesuchende über die Seiten des BVSS Rat suchen würden. So wäre sichergestellt, dass niemandem mit unseriösen Heilsversprechen das Geld aus der Tasche gezogen

wird oder man auf qualitativ fragwürdige Beratung hereinfällt.

Einer Studie des Stern zufolge gibt es über 250 verschiedene Therapiekonzepte zum Stottern. Maximal zehn davon seien seriös, sagt die Logopädin der Bundesvereinigung. (ks)

 

Informationen bei Bettina Helten unter forum.bvss.de;

die Bundesvereinigung erreichen Sie unter 0221 - 139 11 06; E-Mail info(at)bvss(dot)de