TIPP
Osteoporose – Eigenverantwortung übernehmen und auf seinen Körper hören
von Marlies Pietschker, SHG für Osteoporose, Darmstadt
Einer Studie des Euro-Reports aus dem Jahr 2006 zufolge, werden bis
zum Jahre 2050 doppelt so viele Menschen an Osteoporose erkrankt sein
wie heute. Bis zum heutigen Tage zählen wir etwa 7 Millionen Betroffene.
Diese Betroffenen gelten als chronisch krank und müssen sich ihr Leben
lang mit dieser Krankheit auseinandersetzen und Überlegungen anstellen,
wie sie ganz individuell mit ihr umgehen.
Das macht Angst und lässt aufhorchen! Es ist daher wichtig, Eigenverantwortung
zu übernehmen und auf seinen Körper zu hören. Die Bereiche
Bewegung, Ernährung, Medikation und gezielte Gymnastik müssen konsequent
durchgeführt werden. Zur Bewegung gehören z.B. Muskelaufbau,
Koordination und Sturzprophylaxe. Qualifizierte Therapeuten sorgen
dafür, dass die Übungen fachgerecht ausgeführt werden. Für den Körper und die Knochen der Osteoporosepatienten ist die tägliche Bewegung ein wichtiger Baustein. Denn nur ein bewegter Knochen ist ein fröhlicher und aktiver Knochen. Aus den genannten Gründen bietet die Selbsthilfegruppe für Osteoporose regelmäßig Funktionstraining und Wassergymnastik an.
Übrigens: Die gesetzlichen Krankenkassen fördern die Teilnahme an dem
Funktionstraining und der Wassergymnastik. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse
nach!
Tägliche Bewegung in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung
fördern die Beweglichkeit und den Muskelaufbau. Deshalb ist es nie zu
spät, damit zu beginnen. Hier gilt der Grundsatz: Gemeinschaft macht
Sinn, macht Spaß und führt zu den erwünschten Erfolgen.
Aktive Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sorgen dafür, dass
Betroffene wieder Vertrauen zu sich selbst erlangen und ihre Mobilität
gesteigert werden kann.
Sollten Sie jetzt neugierig auf unsere Selbsthilfegruppe geworden sein,
rufen Sie an!
Selbsthilfegruppe für Osteoporose, Darmstadt, Tel.: 06150/85525
Marlies Pietschker, Gruppenleiterin

