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Selbsthilfe - eine Einführung

Zwei Hände greifen einander

Selbsthilfe ist eigeninitiative, selbstorganisierte gegenseitige Hilfe von Menschen – für sich selbst oder für andere – in gleich gelagerten schwierigen Lebenssituationen (z.B. bei Erkrankungen oder Krisensituationen).

 

Hilfe suchende und Hilfe gewährende sind sowohl Menschen, die selbst von einer Krankheit oder einem Problem betroffen sind, als auch deren mitbetroffene Angehörige.

 

Ziele der Selbsthilfe sind Problembewältigung, Verbesserung der Lebenssituation oder Gewährung von Hilfe anderen gegenüber.

 

Die eigenen Probleme selbst in die Hand zu nehmen und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten aktiv nach Lösungen zu suchen, ist das Grundprinzip von Selbsthilfe.

 

In Selbsthilfegruppen schließen sich Betroffene der gleichen Lebenssituation, handelt es sich nun um eine körperliche Erkrankung oder um eine psychische Belastungssituation zusammen.

 

Gleichermaßen Betroffene können oft größeres Verständnis füreinander aufbringen und schmerzvolle Situationen besser nachempfinden als nicht betroffene Personen.

 

Selbsthilfegruppen bieten gegenseitige Unterstützung und Hilfe, Halt und Orientierung, das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Es werden persönliche Erfahrungen miteinander geteilt sowie Informationen und Tipps ausgetauscht.